Haltung zeigen - Auch im Hundetraining
Hundetraining findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern inmitten unserer gesellschaftlichen Realität. Da Hundetraining vor allem Menschenberatung ist, schaffe ich einen bewussten Safer Space.
Mein Angebot steht grundsätzlich allen offen. Mein besonderer Fokus liegt darauf, einen Raum für folgende Personen zu bieten:
BIPoC
LGBTQIA+
Neurodivergente & chronisch kranke Menschen sowie Menschen mit Behinderungen
Alternative Lebens-&Wohnformen (z. B. Polyküle, Wagenplätze, Hausprojekte)
Von Klassismus oder Fettfeindlichkeit betroffene Personen
Rassismus, Sexismus, Ableismus und Queerfeindlichkeit kenne ich als PoC mit nicht sichtbarer körperlicher Behinderung aus eigener Erfahrung. Auch meine Arbeit in der diskriminierungssensiblen Beratung sowie im politischen Aktivismus prägen die Haltung, die ich als Mensch lebe. Ich möchte einen Rahmen bieten, der das Nervensystem von Mensch und Hund nachhaltig entlastet und so ein entspannteres Lernen und Leben ermöglicht.
Aus Selbstverständlichkeit wurde Sichtbarkeit
Mein Verständnis von einem sicheren Miteinander ist tief in meiner eigenen Lebensrealität und meinem privaten Umfeld verwurzelt. Daher war eine diskriminierungssensible Haltung für mich im Grunde schon immer selbstverständlich. Dass ich mein Hundetraining heute explizit so positioniere, ist organisch gewachsen – getragen von meinen persönlichen Werten und dem Vertrauen meiner Kund*innen.
Über persönliche Empfehlungen kamen immer mehr Kund*innen zu mir, die in klassischen Hundeschulen negative Erfahrungen machen mussten. Das reichte von Unverständnis für ihre Lebensrealität bis zu abwertenden Kommentaren. Für mich war klar: Es braucht verlässliche, diskriminierungssensible Orte im Hundetraining. Deshalb mache ich meine Haltung auf dieser Seite ganz explizit sichtbar.

